Das Freeride Filmfestival geht wieder auf Tour durch Kinos in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Mit sechs Ski- und Snowboardfilmen, die nur so vor Power, Powder und Action strotzen. Die aber gleichzeitig einen höchst geschmeidigen, anmutigen und verspielten Touch mitbringen: voller magischer Momente im Einklang mit der Natur, voller experimenteller Erzähltechniken und voller weltmeisterlicher Virtuosität im sportlichen wie künstlerischen Sinn.

5. November 2021 auf der Burg Kaprun | Start: 20:00 Uhr

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Die Filme im Kurzüberblick

  • From Source
    Experimenteller Zugang mit überwältigenden Bildern: Ein Skifahrer steigt in einer hellen Vollmondnacht in den Abgrund einer Gletscherhöhle, um spirituelle Befreiung zu finden. In einer Vision voller Freeride-Action erlebt er ein Wechselbad der Emotionen. „Ich habe diesen Film als eine poetische und mystische Reise konzipiert, die es dem Zuschauer überlässt, seine eigene Interpretation zu finden. Mein Interesse liegt also eher in der Gefühlsdimension als in der erzählerischen“, so Produzent und Protagonist Yann Rausis.
  • Gerwentil
    Drei Freerider suchen im Karwendelgebirge stets nach neuem Terrain und immer größeren Herausforderungen. Was sie nicht wissen: Es gibt etwas da draußen, das all ihre Schritte beobachtet und versucht, den Grund für diese riskanten Abfahrten zu verstehen. Dieser Film der Tiroler Zwillinge Christoph und Philipp Kaar ist ein zweijähriges „Passion Project“ über die Schönheit des Freeridens, wirft aber auch die Frage nach der moralischen Verantwortung in der freien Natur auf.
  • Partie
    Mit diesem Film präsentiert der deutsche Powdersurf-Pionier Ben Dietermann eine Ode an das bindungslose Boarden im Schnee. Er zeigt die unverfälschten Freuden, unendlichen Möglichkeiten und kostbaren Momente der Sportart. Um den lokalen Reiz zu unterstreichen, wurde der Film in oft übersehenem und leicht zugänglichem Terrain der Alpen gedreht. Von den sanften Hügeln in der direkten Wohnumgebung bis hin zu speziellen Touren in alpinen Gebieten.
  • Simply
    Meisterhafte Regie, großartige Kameraführung, grandioser Soundtrack und smootheste Action. Das kongeniale Duo aus Freeskier Laurent de Martin und Filmemacher Titouan Bessire tourt wieder durch seine Heimatregion in der Westschweiz. Einmal mehr folgt die Kamera Laurents mannigfaltiger Skibegabung: von Big Mountain Touren mit Aufstiegsfellen über fette Tricks im Powder bis zu kindlichem Spaß im sulzigen Frühjahrsschnee. Unterstützung erhält er von einer Handvoll Friends, die ebenso mit Style und Verspieltheit brillieren.
  • Innsbruck.Powder.People
    Cooles Movie über Freundschaft, Vertrauen und Nachhaltigkeit. Nach vielen Saisonen auf Tour landet Profi-Freerider Neil Williman in Innsbruck und wird von den Locals herzlich aufgenommen. Während Corona haben sie die Mission, die anspruchsvollsten Faces in Tirol zu finden und dafür nur öffentliche Verkehrsmittel zu verwenden. Mit dabei sind u. a. Weltmeisterin Manuela Mandl, Christoph Schöfegger, Leo Rauch, Sam Good sowie die Snowmads-Crew mit Fabian Lentsch, Markus Ascher, Konsti Ottner und Jules Zenzmaier.
  • Na Vita de Nëi - A Snow Live
    Dieser Film von Marco Tribelhorn ist eine melancholisch poetische Würdigung an den besten Freund der Freerider: den Schnee. Er überzeugt mit sensationeller Ski-Action und einer ganz eigenen Erzählweise. Denn Arianna Tricomi ist nicht nur dreifache Freeride-Weltmeisterin, sondern hat auch eine wunderbar kraftvolle Stimme. In ihrer Muttersprache Ladinisch, die nur von rund 30.000 Menschen gesprochen wird, kommentiert sie die Höhen und Tiefen der Pandemie-Saison 2020/21 und tänzelt dazu fast schwerelos im Powder und auf der Piste.